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Walter Braun

Der Matratzenexperte Walter Braun stellt sich vor

Notfallnummer-Matratzenkummer (0049) 089-47078705

Schmerzen? Durchhängende Matratze? Kaputter Lattenrost?
Das Bett knarrt? - Telefonberatung oder Hausbesuch

Als ich 1989 die „Matratzen Obermühle" gegründet habe, konnte ich bereits auf einen langen „Matratzenweg“, wie ich es bezeichne, zurückblicken. 26 Jahre zuvor wurde mir bei einem Vortrag über das Thema „Ergonomisches Liegen“ bewusst, was ich meinen Kunden an Wissen und Beratung vermitteln wollte. Seit dieser Zeit ist mein Denken und Handeln auf ergonomische Matratzenberatung fokussiert. Ehrlichkeit, klare Aussagen, optimale Beratung und das Miteinander mit meinen Kunden war und ist für mich die Basis meiner Arbeit.

Hochwertige Matratzen ohne unnötigen Schnickschnack, überzeugend durch hohe Qualität, zu einem günstigen Preis zu produzieren und diese direkt an den Verbraucher zu vermitteln, wurde zu meiner Philosophie, die letztendlich 1989 dazu führte, dass ich meine eigene Matratzenproduktionsfirma „Matratzen Obermühle“ gründete. 

Seit mehr als 15 Jahren unterstützt mich meine Frau Barbara erfolgreich und leidenschaftlich mit viel Wissen und Einfühlungsgefühl bei jeder individuellen Beratung meiner Kunden. 

Mitte der 1990er Jahre wurde meine Matratze vom Ergonomieinstitut München getestet und als ergonomisch „Sehr empfehlenswert“ bewertet. Weiterhin habe ich seit dieser Zeit mehrere verschiedene Matratzen konzipiert, die sich aus ergonomischer Sicht besonders gut bewährt haben.

Die individuelle „Liegereise“, die ich seit über 20 Jahren mit unseren Kunden erfolgreich durchführe, hat bewiesen, dass jeder Kunde mit entsprechender Anleitung und Information vom Fachmann durchaus in der Lage ist, zu erkennen, welche Matratze tatsächlich optimal zu einem passt. Die beinahe 20-jährige Erfahrung mit unseren Produkten, hilft auch unseren Kunden zu erkennen, mit welch hoher Qualität sie es zu tun haben. Ich kann mit Stolz sagen, dass meine verschiedenen Matratzenentwicklungen, Vorträge, Schulungen und diversen Fernsehsendungen meinen Bekanntheitsgrad als Matratzenexperte sehr vergrößert haben. Und genau dadurch fühle ich mich meinen Kunden noch mehr zu Seriosität, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft verpflichtet.

Es würde uns freuen, wenn auch Sie uns Ihr Vertrauen schenken.

Der Matratzenexperte Walter Braun aus München informiert

1. Sind 140 cm breite Matratzen  auch gut für 2 Personen zum Schlafen geeignet?

Das geht durchaus, muss aber gut aufgebaut sein. Sehr wichtig dabei ist immer der Lattenrost. Wenn der Lattenrost in der Mitte etwas zu weit nach unten geht, haben die Personen das Gefühl, dass Sie dauernd aufeinander hängen. Außerdem sollte er nicht zu stark wippen, wenn man sich bewegt, da sonst die zweite Person wach davon werden könnte. Idealerweise sollte der Matratzenunterbau über die gesamte Breite die gleiche Härte besitzen und nicht wippen. Es gibt Polsterroste, die meiner Meinung nach, solche Problematiken in vielen Fällen sehr gut lösen. Die Matratze sollte zumindest so gut zu jeder der beiden Personen passen, dass man sich aus ergonomischer Sicht keine Sorgen machen muss.

2. Sind Kopfkissen wirklich so wichtig für den gesunden Schlaf?

Zuerst einmal ist entscheidend, dass eine Matratze grundsätzlich möglichst ergonomisch perfekt zum Schläfer passen sollte. Dann entstehen automatisch die richtigen Abstände in der Rücken- oder Seitenlage, an denen man erkennen kann, welche Kissenhöhe überhaupt geeignet ist. Reagiert eine Matratze relativ perfekt auf den Körper, sinken die Schulter und auch der obere Rücken gut ein. Es wird in einem solchen Fall ein eher niedriges Kissen benötigt. Ist es aber so, dass die Matratze relativ hohen Druck auf den Körper aufbaut, und der Körper nur wenig einsinken kann, wird man in der Regel immer eher zum hohen Kissen neigen. Ich habe schon verschiedenste Tests gemacht und würde behaupten, dass ein falsches Kissen sehr negativ auf einen Körper einwirken kann. Achten Sie darauf, dass es höhenanpassbar sein soll, nicht zu hart und in der Größe maximal ca. 80 x 40 cm groß sein soll.


3. Schwitzt man stark auf Kaltschaum oder Latexmatratzen?

Eigentlich Nein. Beide Materialien sind jeweils komplett luftdurchlässig und werden in der Ergonomie mit „Gut“ gemessen, wenn es um die Klimasituation geht. Zudecken spielen die wichtigste Rolle, wenn es um das Betthöhlenklima geht. Durch eine Zudecke sollte man leicht Luft hindurchblasen können, die aufgebaute Wärme in der Betthöhle kann dann leicht entweichen und man wird eine bessere Klimasituation erreichen.


4. Was ist eine Liegereise?

Bei der Liegereise versucht man einen Matratzeninteressenten über sein Gefühl und sein eigenes spüren, sensibel zu machen, damit er die diversen Liegeunterschiede erkennen kann. Eine Liegereise muss sehr gut strukturiert sein und es sollte sich eine Auswahl von sehr harten bis hin zu sehr weichen Matratzen darin befinden. Ein Berater, der Ihnen hilft und das Wichtigste erklärt, sollte immer dabei sein.


5. Wie sollte man bei Reflux Problemen schlafen?

Entgegen der Meinung man solle den Lattenrost im Oberkörperbereich etwas hochstellen oder einen Keil unterlegen, würde ich immer dazu raten, den gesamten Lattenrost im Kopfbereich um ca. 4 - 5 cm zu erhöhen. Man liegt dann leicht schräg im Bett (Füße tiefer als der Kopf) aber man wirkt damit nicht weiter störend auf den Körper ein. Jedes anwinkeln des Lattenrosts führt zu einer schlechten Situation der Wirbelsäule bzw. könnte auf Dauer Schmerzen und Probleme mit der Muskulatur und dem Rücken verursachen.

Gute Seitenlage

6. Sind Kaltschaum-, Latex- oder Taschenfederkernmatratzen besser?

Dies kann man nur schwer allgemeingültig beantworten. In der Regel sind alle Materialien nach Ökotex zertifiziert, so dass man vor giftigen Ausdünstungen keine Sorgen haben muss. Aus ergonomischer Sicht, bieten Kaltschäume die meisten Möglichkeiten, wenn es um gutes Liegen geht. Latex stößt bei verschiedenen Anforderungen an seine Grenzen, so ist häufig das angenehme Einsinken im Schulterbereich nur weniger möglich, als bei Kaltschaummatratzen. Latex ist deutlich schwerer und unhandlicher als Kaltschaum. Die Lebensdauer einer Latexmatratze ist aber aus meiner Erfahrung durchschnittlich 10 – 20 % länger. Bei Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen ist es aus ergonomischer Sicht etwas schwieriger, eine optimale Liegesituation zu erreichen, da die individuelle Anpassung an einen ausgeprägten Körper schwieriger ist. Die Lebensdauer ist mit Latex vergleichbar. Die Eisenfedern sind relativ kalt und können dadurch bei bestimmten Personen zu Problemen führen. Eine gute und ehrliche Beratung wird Ihnen helfen, das Richtige zu tun.


7. Warum werden heute meist weiche Matratzen empfohlen?

Gesundes Liegen bezieht sich immer auf den gesamten Körperbau. Die Matratze sollte sich dem Körper anpassen und einerseits den Liegedruck reduzieren, andererseits aber auch die Taille und die Lendenwirbelsäule gut stützen. Eine harte Matratze führt dazu, dass der Körper mehr Druck bekommt und eher verbogen wird. Auch eine, zu weiche Matratze, macht Sorgen, da der Körper dann eher zum Durchhängen tendiert. Der richtige Weg ist, wenn eine Matratze den Körper weich entlastet, zugleich aber ein angenehmes Stützgefühl vermittelt.


8. Wie wichtig ist der Lattenrost?

Da im Wesentlichen die Matratze für die Harmonie des Körpers zuständig ist, sollte der Lattenrost vor allem eine stützende Funktion auf den Körper ausüben. Wenn eine Matratze aus ergonomischer Sicht also sehr gut ausgewählt wurde, mache ich die Erfahrung, dass ein normal guter Lattenrost alles bieten kann, was man wirklich braucht. Der Lattenrost sollte keine Zonierungen haben und eher etwas fester sein als zu weich. Eine Härteregulierung im Lendenwirbel und Beckenbereich wäre von Vorteil.

9.Was ist das Wichtigste bei einer guten Matratzenberatung?

Der Verkäufer bzw. Berater muss individuell auf Sie eingehen. Er sollte nach ergonomischen Richtlinien beraten und Ihnen ausführlich zeigen, auf was es für Sie beim gesunden Liegen ankommt. Wenn Sie gezielte Fragen stellen, sollte er darauf klar und verständlich antworten. Außerdem sollten Sie mindestens 5 bis 10 Matratzen vergleichen können, wobei der Berater Sie dabei entsprechend führen muss.


10. Welche Ausbildung sollte ein Berater haben?

Es gibt inzwischen einige Ausbildungsangebote, doch sind diese oft noch zu stark industrieorientiert. Wichtig ist ein fundiertes ergonomisches Grundlagenwissen, Beratungserfahrung sowie umfangreiche Kenntnisse in Bezug auf Materialien, Produktion, Schadstoffe und anatomischen Gegebenheiten.

Gute Seitenlage
11. Kann man seinen Arzt oder Physiotherapeuten vor dem Matratzenkauf um Rat fragen?

Auf jeden Fall. Fragen Sie ihn nach seiner Meinung und vor allem danach, was er Ihnen aus seiner Sicht empfehlen würde. Dabei ist es aber nicht entscheidend, für welche Materialien er eine Vorliebe hat, sondern was er in Bezug auf Ihren Körper empfehlen würde.


12. Ist es gut, wenn eine Matratze mehrere Zonen entlang der Liegefläche hat?

Jeder Mensch ist anders, ein 190 cm großer Mann braucht andere Zonen als die 160 cm große Frau. Ein breitschultriger Typ muss anders liegen als der schmalschulterige Typ. Der Fülligere empfindet eine Zonenmatratze ganz anders als Schlanke! Bei einer optimalen Matratzenberatung müssen Sie sehr gut informiert werden, Zonen sind keine Lösung für jedermann. Ebenso wenig helfen Ihnen ausführliche Warentests, wenn Sie auf diesen Matratzen einfach ergonomisch nicht optimal liegen.


13. Wie dick sollte eine gute Matratze sein?

Ich habe in den Neunziger Jahren eine Matratze entwickelt, die mit nur 12 cm Höhe sehr gute, ergonomische Liegeeigenschaften bewiesen hat und dafür ausgezeichnet wurde. Aber in der heutigen Zeit werden immer gerne dickere Matratzen verkauft. Wobei die Dicke nicht alleine dafür ausschlaggebend ist, wie gut eine Matratze ergonomisch wirklich ist. Meine Erfahrung zeigt, dass bei normalen Gewichts- und Körperbautypen ca. 14 bis 20 cm dicke Matratzen alles bieten können, um ergonomisch optimal zu liegen.


14. Muss man bei Kindern bereits auf ergonomisches liegen achten?

Solange die Kinder noch klein sind und der Körper noch nicht so stark ausgeprägt ist, braucht man sich darüber noch nicht viele Gedanken machen. Ab dem Alter von ca. 10 Jahren oder mit dem Beginn der körperlichen Entwicklung würde ich schon Wert darauf legen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten Kinder etwas fester, aber nicht hart liegen. Bedenken Sie, wenn ein Erwachsener eine Matratze als weich bezeichnet, würde das leichte Kind diese Matratze immer noch als eher fest empfinden. Wenn Kinder oder Jugendliche stärkere körperliche Ausprägungen bekommen, z.B. breite Schultern, schmale Taille usw. oder immer wieder über Beschwerden klagen, dann sollte man auf alle Fälle schon eine ergonomisch gut passende Matratze wählen.


15. Kann man sagen, dass harte Matratzen generell schlecht sind?

Nein! Soweit würde ich grundsätzlich nicht gehen. In der ergonomischen Beratung kann man zwar meist beweisen, dass der Körper durch harte Matratzen förmlich verbogen wird, aber die langjährige Erfahrung zeigt, dass es durchaus Menschen gibt, die eine harte Matratze brauchen. Hierzu muss man wissen, welche Beschwerden, welches Alter und welche körperlichen Ausprägungen ein Mensch hat. Auch sportliche Aktivitäten und das Denken einer Person spielen eine große Rolle. Von 100 Menschen wird man bei ca. 3-4 Personen zu dem Entschluss kommen, die Matratze eher härter zu wählen und somit ergonomische Richtlinien hinten anstellen. Deshalb sind auch nachträglich änderbare Matratzen sehr wichtig, man kann sie bei Bedarf auch nach Jahren noch auf eine neu gewollte Situation anpassen.


16. Im Urlaub gut und schmerzfrei schlafen, zuhause aber nicht?

Es gibt ein Phänomen, das ich den „Nachurlaubs Matratzenkäufer“ nenne. Menschen merken immer wieder, dass im Urlaub alles besser ist, was natürlich mit Entspannung, Sport und der stressfreien Zeit zu tun hat. Aber es kann durchaus sein, dass die Matratzen zu Hause einfach nicht optimal passen. Dieses Phänomen tritt meist erst bei Personen ab 35 – 40 Jahren auf. Idealerweise sollte man sich neue möglichst gut passende Matratzen anschauen und die Situation zuhause verbessern, damit man dann auch Urlaub zuhause genießen kann.

Barbara Braun

Barbara Braun
Spezialberaterin, 
Matratzenexperte München

 

Nedelina Rechenmacher

Nedelina Rechenmacher
Beraterin Liegeergonomie,
München

Film: Eine neue Matratzenidee revolutioniert den Markt:

Walter Braun entwickelt eine 45 cm dicke Elax-Kombi Matratze als schwebend wirkende Superliege, aufgebaut im Boxspring Charakter. Einen Film zu dieser, jederzeit nachträglich änderbaren Supermatratze, sehen Sie hier.


Im Fernsehen beim SWR-Marktcheck

Im Fernsehen beim SWR-Marktcheck:

Walter Braun, Matratzenexperte aus München erläutert im Fernsehen beim SWR-Marktcheck wie eine gute Matratzenberatung aussehen muss und gibt Tipps für eine gute Beraterwahl


Film: Optimale Matratzenberatung vom Experten:

Wie geht gesundes Liegen, auf was muss man bei einer guten Matratzenberatung achten? Walter Braun zeigt, auf was Sie achten müssen im Film "Gesundes Liegen"


Gute Matratzenberatung auf Kabel1

Gute Matratzenberatung auf Kabel1:

Fernsehsendung auf Kabel1: Der Matratzenexperte Walter Braun erläutert, was bei einer guten Matratzenberatung wichtig ist


Vortrag vor Ärzten und Physiotherapeuten:

Beim Münchner Schlafkolloquium hilft Walter Braun Ärzten und Physiotherapeuten


SAT1 Akte 2012 Bettencheck

SAT1 Akte 2012 Bettencheck

Walter Braun schilderte in der Fernsehsendung SAT1 „Akte 2012“, wie wichtig gesundes Liegen ist und gab verschiedene Tipps.