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Lattenroste

Ein Lattenrost darf in seiner Funktionalität und Wirkung nicht unterschätzt werden. Mit einem falschen Lattenrost würde man vor allem die hochwertigen Matratzen und Liegelösungen in Ihrer optimalen Wirkweise stören.

Notfallnummer-Matratzenkummer (0049) 089-47078705

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Gesund schlafen mit dem richtigen Lattenrost
  1. Er sollte ca. 28 – 30 einzeln gelagerte Federleisten besitzen
  2. Die Einzelleisten sollten maximal 4 cm breit sein
  3. Die Zwischenräume der Leisten sollten maximal 4 cm betragen
  4. Die Leisten sollten in Kautschuk oder hochwertigem Kunststoff z.B. Hytrel beweglich gelagert sein
  5. Die Leisten sollten durch einen Mittelgurt verbunden sein
  6. Er sollte im unteren Rückenbereich härteverstellbar sein
  7. Die einzelnen Leisten sollten eine hohe Stützkraft aufweisen
  8. Der Lattenrost sollte möglichst aus Buchenholz bestehen

Der Lattenrost wird klassisch als Stützer für den Körper definiert, während die Matratze das harmonisierende Element für den Körper darstellt.

Ein Lattenrost muss unseren Körper stützen, zugleich aber auch die Fähigkeit besitzen, sich dem Körper optimal anzupassen.

Starre unbewegliche Lattenroste

Grundsätzlich ist bei einer sehr hochwertigen Matratze, ein starrer, harter Lattenrost für den Körper besser als ein durchhängender oder veralteter Eisenfedernrost. Wenn ein Lattenrost zu wenig stützt, hängt die gesamte Matratze durch, da sie keine Möglichkeit hat, dies auszugleichen. Wenn eine Matratze hochwertig ergonomisch reagiert und die Höhe der Matratze entsprechend dem Körper angepasst ist, kann sie auch bei einem festen, starren Lattenrost noch ein gutes Liegen bieten.

Lattenroste

Lattenroste gut stützend, aber auch anpassungsfähig

Über viele Jahre habe ich bewiesen, dass ein relativ normaler, mit einer hochwertigen Matratze genutzter Lattenrost alles bieten kann, um ergonomisch optimal zu liegen. Idealerweise sollte ein guter Lattenrost aus Buchenholz gefertigt sein. Die Lagerungskappen für die Lattenrostleisten sollten einzeln reagieren können, also nicht mit mehreren Leisten verbunden sein. So wird eine optimale Anpassung und Reaktion jeder einzelnen Leiste erreicht. 

Jeder Lattenrost kann nachträglich individuell angepasst werden. Die wichtigsten Körperzonen hierfür sind die Lendenwirbelsäule, die Taille und die Schulter!

Die Leisten sollten gefedert über den Lattenrost Längsholmen liegen, wobei die gefederten Lagerungskappen eine hohe Shore-Härte aufweisen sollten, um eine lang anhaltende Stützkraft des Lattenrostes zu gewähren. Ein Mittelgurt im Lattenrost hilft bei hoher punktueller Belastung, Kräfte auf die Nachbarleisten zu verteilen und verhindert somit ein zu starkes Wegsinken bei hoher Punktbelastung.

Härteeinstellungen des Lattenrostes

Lattenroste sollten im mittleren Körperbereich (unterer Rücken bis zum Oberschenkel) härteverstellbar sein. In der Regel wird der Lattenrost im Hohlkreuzbereich (Lendenwirbelsäule) härter eingestellt, um die Lendenwirbelsäule angenehm zu stützen und die Muskulatur und Bandscheiben zu entlasten. prominente Körperstellen (Becken, Po) sollten nur bei Bedarf härter gestellt werden, eigentlich sollten Sie aber etwas weicher eingestellt sein als das Hohlkreuz. Wenn man zu viel Druck auf die prominenten Körperstellen ausübt, wird der Körper schlechter gelagert und es kann zu Muskelbeschwerden kommen.

Lattenroste
Lattenroste

Kopf- und Fußhochstellung (KF) beim Lattenrost

Zum gesunden Schlafen ist das Hochstellen des Oberkörperbereichs oder der Beine nicht gedacht. Durch die Verstellbarkeit entsteht ein zusätzlicher Innenrahmen, an dem die Leisten-Lagerungskappen angebracht sind. Somit sind die Lagerungskappen näher zusammen, was den Lattenrostleisten eine bessere Stützkraft beschert. Grundsätzlich sollte man immer flach liegen und die Hochstellungen nur hin und wieder nutzen, z.B. bei Krankheit, beim Lesen, Frühstücken im Bett usw.  

Lattenroste in Zonen aufgeteilt

Bei Matratzen ist der Aufbau in verschiedene Zonen (z. B. 5 Zonen) durchaus günstig, wenn es gut gemacht ist und auch die menschlichen Durchschnittsmaße beachtet werden. D.h. die einzelnen Härten der Bereiche müssen nach ergonomischen Vorgaben sinnvoll aufgebaut sein und müssen sich an den richtigen Stellen befinden. Eine Matratze ist dann schlecht, wenn Sie im Becken zu weit absinkt bzw. wenn der Schulterbereich zu hart ist. Aber auch das Gegenteil wäre nicht günstig. 

Die Lendenlordosenstütze muss das Hohlkreuz unterstützen und darf nicht im oberen Rückenbereich Druck ausüben. Beim Lattenrost sollten möglichst keine Zonen eingebaut sein, mit Ausnahme im Schulterbereich. Der Schulterbereich sollte über die Lagerungskappen etwas weicher reagieren, aber bitte nicht durch einen Federmechanismus der z. B. die Leisten 2 cm nach unten gehen lässt. Da der Lattenrost im Wesentlichen als Stützendes Element gilt, könnten eingebaute Zonen zu nachteiligen Wirkungen in Verbindung mit einer ergonomischen Matratze führen.

Sollte ich aufgrund des Elax - Checks zu der Überzeugung gelangen, Ihnen einen anderen, als den von mir üblich empfohlenen Lattenrost anzubieten, werde ich dies ausführlich mit Ihnen besprechen und Ihnen erläutern, warum ich einen anderen Lattenrost empfehlen würde.

Lattenroste

Erläuterung zu unserem Lattenrost:  Ergorelax

- Alle festen Rahmenteile - Buche massiv

- Höhe: 8c m seitlich und ca. 8,5 - 9 cm mittig (beim Gurt)

- 28 einzeln gelagerte Leisten aus 5-fach verleimtem Buche Schichtholz

- Hochwertige Hytrel-Kunststoffkappen mit Federleistung

- Die Federleistung jeder Kappe erleichtert dem Schläfer die Beweglichkeit auf der Matratze 

- Hohe Shore-Härten der Randkappen für optimale Stützkraft

- 6 Leisten mit Härteschiebern im Becken- und Lendenlordosebereich

- Kappen sind mit den Härteschiebern in 2 Stufen zusätzlich höhenverstellbar

- Textil-Mittelgurt zur besseren punktuellen Lastverteilung

- Angenehmer Schulterkomfortbereich durch individuelle Härteanpassung der Lagerungskappen

- Generelle mit Kopf- und Fußhochstellung. Durch K/F ergeben sich stets bessere Stützkräfte, da die Leisten-Lagerungskappen etwas mehr zur Mitte rücken

- Ausgleichsleisten im Kopf- und Fußende des Lattenrostes verhindern das nach unten Knicken der Matratze

- 6 x Härteschieber (erst nach 6 Wochen verstellen, um die Gewöhnungsphase zu erleichtern)

- Ab 6 Wochen die Schieber im Lordosebereich (Hohlkreuz) beginnen ein wenig härter zu stellen. Am Anfang bei einer Leiste die beiden Härteschieber jeweils etwa 15-20 cm vom Mittelgurt nach außen schieben.

Walter Braun